Letztendlich überzeugen kann nur Qualität

Die Basis für Hermann ist ein hierzulande noch wenig verbreiteter Speisepilz, der Kräuterseitling. Um ausreichend und in bester Bioqualität davon zur Verfügung zu haben, hat Thomas Neuburger eine eigene Pilzzucht aufgebaut. Wir kennen unsere Pilze zwar nicht beim Vornamen, aber tatsächlich ist die Pilzzucht eine sehr aufwändige Handarbeit. Ein Aufwand, der sich lohnt. Und der Geschmack beweist es.

Es steckt eben drin, was drum herum ist

Die Umgebung und das Umfeld haben sicherlich großen Einfluss auf unser Denken und Handeln. Das gilt auch für wirtschaftliche und unternehmerische Entscheidungen. Die Natur rund um Ulrichsberg, die Wälder, die Wiesen, das Wasser, die Luft hier im äußersten Mühlviertel, wo die Neuburgers seit Generationen leben, waren und sind prägend. Manche sagen, die Natur ist in gewisser Hinsicht kompromisslos – wir auch.

Vater & Sohn

Neulich, bei den Neuburgers am Küchentisch …

THOMAS: Wie hat das eigentlich angefangen, mit Hermann?

HERMANN: Wie alles immer anfängt. Mit Zweifeln. Je stärker sich die Tierhaltung in Richtung Massentierhaltung entwickelt hat, desto mehr Zweifel kamen in mir auf.

THOMAS: Die Sinn-Frage sozusagen.

HERMANN: Ja, wenn du so willst. Jedenfalls habe ich nach und nach begonnen, mich nach Alternativen umzuschauen. Sie mussten aber möglichst natürlich und ökologisch vertretbar sein.

THOMAS: Stimmt, ich erinnere mich, das ist etwa zehn Jahre her.

HERMANN: Wir wissen ja heute, dass eine ausgewogene Ernährung nicht jeden Tag Fleisch braucht. 2–3 Mal pro Woche reicht völlig. Also habe ich mich entschieden, einen ganz neuen Weg zu gehen.

THOMAS: Das waren am Anfang ziemlich leidenschaftliche Diskussionen in der Familie. Es hat schon etwas gedauert, bis wir alle überzeugt waren.

HERMANN: Naja, durch das Wirtschaftsstudium und deine späteren Erfahrungen im Dienstleistungsbereich hattest du ja noch keinen tieferen Einblick in die Welt der Fleischwarenerzeugung.

THOMAS: Aber wenn du dir mal was in den Kopf gesetzt hast, dann lässt du nicht locker. Das hat mir übrigens immer imponiert.

HERMANN: Ich bin sehr froh darüber, dass wir heute an einem Strang ziehen.

THOMAS: Ich hätte nie gedacht, wie schwierig es ist, ein neues Produkt zu entwickeln, das Fleisch so nahekommt.

HERMANN: Und vor allem, ohne dass man E-Nummern bzw. Zusatzstoffe und Aromen oder fragwürdige Herstellungsweisen einsetzt.

THOMAS: Als wir den Kräuterseitling für unser Produkt entdeckt haben, das war der Durchbruch. Ein edler Speisepilz, mit der richtigen Konsistenz.

HERMANN: Und das Wichtigste ist, dass es schmeckt! Denn wer will schon auf Genuss verzichten?

THOMAS: War es eigentlich deine Entscheidung, Fleischer zu werden?

HERMANN: Nein, früher war es selbstverständlich, dass der älteste Sohn der Familie als Nachfolger den Betrieb des Vaters übernimmt. Mit deiner Ausbildung hast du übrigens eine sehr gute Voraussetzung zur Führung des Unternehmens.

THOMAS: Und mit Hermann.

HERMANN: Genau. Damit kannst du unseren Familienbetrieb in eine gute Zukunft führen – in eine fleischlose Zukunft!

THOMAS: Vom Fleischer zum Pilzzüchter.

Sie lieben Fleisch? Sie werden Hermann lieben!

Neuburger ist, das kann man ohne Übertreibung sagen, eine kleine Sensation gelungen. Denn Hermann ist eine Alternative zu Fleisch, die bislang als unvereinbar geltende Anforderungen erfüllt. Hermann ist ein intensives Geschmackserlebnis, Hermann ist von einer fleischtypischen Konsistenz und Bissfestigkeit, Hermann beinhaltet keinerlei Zusatzstoffe. Und was vielleicht das Wichtigste ist: Hermann wird ohne technische Verfahren wie Extrusion hergestellt. Also ganz so, wie wir alle es in der eigenen Küche machen würden. Mit Hermann können Sie jetzt nach Belieben auf Fleisch verzichten, wann immer Sie wollen, Sie werden keinen Verzicht bemerken. Die Umwelt und die Tiere hingegen schon.

Auch ein kleiner Schritt muss erst einmal gegangen werden

Selbstverständlich hat jede Lebensmittelproduktion Einfluss auf die Umwelt. Es geht also nicht darum, diesen Einfluss vollkommen zu vermeiden, sondern vielmehr darum, im Einklang mit der Natur zu produzieren. Konkret bedeutet das, die Transportwege so kurz wie möglich zu halten, den Wasser- und Energieverbrauch zu minimieren, regionale Zutaten zu verwenden, für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort attraktiv zu sein und einiges mehr.

Es sind kleine Schritte. Aber in Summe wird daraus ein Weg.

Aktiver Klimaschutz

Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung sind zentrale Unternehmensziele der NEUBURGER FLEISCHLOS GMBH. In Zusammenarbeit mit der ARA (Altstoff Recycling Austria) wird die getrennte Sammlung, Verwertung und Entsorgung von Verpackungsabfällen im ARA-System forciert und praktiziert. So können bei der NEUBURGER FLEISCHLOS GMBH jährlich über 12 Tonnen CO2 eingespart und ein aktiver Beitrag zur Umweltschonung geleistet werden. Zudem erfüllt die NEUBURGER FLEISCHLOS GMBH dadurch die Anforderungen der Verpackungsverordnung. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen ARA und der NEUBURGER FLEISCHLOS GMBH profitieren auch die Kunden und Konsumenten. Sie können sich auf die Entsorgungsmöglichkeiten der ARA verlassen.